Liebe Denkendorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 26. Mai 2019 haben Sie die Möglichkeit der Wahl über die Zusammensetzung des Europaparlamentes, der Regionalversammlung, des Kreistages und des Gemeinderates in Denkendorf. Die CDU stellt Ihnen Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat vor. Mit unserem Sachverstand und der Erfahrung aus vielen Jahren kommunalpolitischer Arbeit in der Gemeinde, aber auch im Landkreis, sowie unserer Kontakte mit den Mandatsträgern in der Region, Land und Bund, wollen wir künftig das Gemeindeleben in Denkendorf verantwortlich mitgestalten.

Hierbei geht es uns um das Wohl der Denkendorfer Bürgerinnen und Bürger – parteipolitische Interessen sind für uns nicht von Belang. Aber wir haben die erforderlichen politischen Kontakte auf allen Ebenen, um kommunale Interessen durchzusetzen. Wichtig ist es uns pragmatische Lösungen zu finden und stets die Folgekosten von Maßnahmen im Blick zu haben, um künftigen Generationen Gestaltungsmöglichkeiten zu bewahren.

Denkendorf hat eine hervorragende Infrastruktur - für alle Altersschichten. Sowohl die Kinder- und Jugendbetreuung, als auch die Altenpflege und -betreuung standen stets im Blickpunkt unserer Politik.

Die energetische Sanierung unserer Gebäude, die Einrichtung eines Kommunalen Ökokontos (Mädershalde-Oberes/Unteres Rot), die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED sowie die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern sind aus unserer Sicht wichtige Investitionen in die Ökologie. Wir sind gespannt auf das Ergebnis des vom Landkreis angestoßenen Klimaschutzkonzeptesund werden für die Umsetzung in unserer Gemeinde werben.

Wohnen ist ein fundamentales Grundbedürfnis für jeden Menschen. Wir haben in Denkendorf stets der Innenentwicklung Vorrang gegeben und waren in den letzten Jahrzehnten äußerst maßvoll im Umgang mit der Erschließung neuer Flächen. Aber wir sollten auch im Innenbereich Grünzüge erhalten. Deshalb ist eine behutsame und bescheidene Eigenentwicklung notwendig. Dies muss einhergehen mit einer klaren Bauverpflichtung sowie der Nutzung von Wohnbauförderprogrammen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für die Denkendorfer Bevölkerung. Zur Reduzierung des Flächenverbrauchs ist einer mehrgeschossigen Bebauung Vorrang zu geben.

In diesem Zusammenhang wollen wir klar stellen, dass nach Umsetzung der Grundsteuerreform, welche aufgrund höchstrichterlicher Entscheidung geändert werden muss, dies weder für Mieter noch für Eigentümer zu weiter ansteigenden Kosten führen darf.

Die Umsetzung des Gewerbegebietes Nördliche Albstraße wurde bereits 2014 beschlossen. Wir müssen hier den ortsansässigen Firmen und Interessenten die Möglichkeit bieten in ihrer Gemeinde den Firmenstandort zu erhalten. Durch mehrgeschossige und energieeffiziente Bauweise sind die ökologischen Folgen möglichst gering zu halten.

Ebenfalls zur unverzichtbaren Daseinsvorsorge gehört der Breitbandausbau. Zunächst gilt es Gewerbegebiete und Schulen an das Glasfasernetz anzubinden. Danach folgen die privaten Haushalte. Die zeitnahe Umsetzung des vorhandenen Masterplans ist eine der vordringlichsten Aufgaben in unserer Kommune.

Auch wenn sich die Lage etwas entspannt hat, die Unterbringung und Integration von ''Flüchtlingen** wird eine Daueraufgabe bleiben. Dank dem hohen Engagement des Betreuungskreises konnten bereits viele Flüchtlinge privat untergebracht werden. Durch persönliche Gespräche und Aktivitäten unserer Fraktion konnte eine Verbesserung der überörtlichen Behördenkommunikation erreicht werden.

Die Betreuung der Kinder ab dem ersten Lebensjahr, war stets unser Anliegen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Erst Anfang des Jahres wurde in der Berkheimer Straße 41 eine neue Betreuungseinrichtung eingeweiht. Wichtig war uns hierbei, dieses Angebot am Bedarf und den Bedürfnissen der Eltern auszurichten.

Wir dürfen hier aus Gerechtigkeitsgründen bestimmte Personengruppen nicht einseitig bevorzugen. Auch das ist unseres Erachtens unsozial. Wohltaten zu verteilen ist gerade in guten Zeiten weit verbreitet. Wir müssen aber Vorsorge treffen, wenn die Konjunktur wieder schlechter läuft.

Vorgesorgt wurde beim Hochwasserschutz und dem Starkregenrisikomanagement. Gleichsam wurde eine Notstromversorgung für die wichtigsten Gemeindeeinrichtungen installiert.

Was wäre eine Gemeinde ohne Vereine? Das Engagement aller hier ehrenamtlich Tätigen ist unbezahlbar und eine wichtiger Bestandteil eines guten gemeindlichen Zusammenlebens. Auf Antrag unserer Fraktion wurde deshalb der Förderbeitrag für Jugendliche in den Vereinen erhöht.

Der Mangel an ehrenamtlichem Engagement erreicht auch uns. Wir beteiligen uns aktiv am Prozess „Zukunft des Ehrenamtes“, welcher durch Gemeinde und ARGE gestartet wurde.

Der Bürgerbus ist insbesondere für die Mobilität der älteren Generation eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung in unserer Gemeinde. Die finanzielle Unterstützung der Neuanschaffung des Fahrzeuges war deshalb für uns selbstverständlich. Auch hier gilt es das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen.

Sorge bereitet uns Handel und Gastronomie in unserer Gemeinde. Wohlwissend, dass dies kein alleiniges Denkendorfer Problem ist. Wir alle entscheiden durch unser Nutzerverhalten mit, ob die Betriebe am Ort wirtschaftlich arbeiten können.

„Eingebettet“ zwischen Flughafen, Messe, Autobahn, B10 und bald auch ICE, ist der Lärm ein stetiger Begleiter unserer Bürger. Eine „Schwarzwaldidylle“ werden wir in Denkendorf nicht erreichen, zumal wir in einer der größten und wirtschaftsstärksten europäischen Metropolregionen liegen. Mit verschiedensten Lärmschutzmaßnahmen wird versucht vermeidbaren Lärm zu verhindern. Im Übrigen kann hier jeder durch sein Verhalten zu weniger Lärm und besserer Luft beitragen.

Unter dem Stichwort „nachhaltige Mobilität“ soll der Individualverkehr vermindert werden und der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden – möglichst auf der Schiene. In Zusammenhang mit dem autonomen Fahren muss über Sondertrassen für Busse nachgedacht werden. Diese Trassen gilt es planerisch zu sichern.

Gleichermaßen muss die Fortbewegung mit dem Fahrrad, neuerdings auch dem E-Tretroller, als Alternative zum Individualverkehr intensiviert werden. Überörtlich wäre die Nordostumfahrung von Stuttgart und der Filderaufstieg vom Neckartal zur A8 sowohl ökologisch (Verringerung Feinstaub) als auch aus ökonomischen Gründen dringendst geboten. Dies würde auch eine deutliche Entlastung für Esslingen und unseren östlichen Filderbereich erbringen.

Zwar wurde der Busverkehr durch bessere Taktungen, Nachtbusse an den Wochenenden und dem Expressbus zum Flughafen bzw. nach Kirchheim verbessert. In den morgendlichen Hauptverkehrszeiten sind die Busse besonders im Winter überfüllt. Hier gilt es Verbesserungen zu erzielen.

Wir versprechen zu Wahlzeiten keine unbezahlbaren Geschenke. Wir wollen weiter pragmatisch,
mit Sachverstand, Verlässlichkeit und gegenseitigem Respekt, Verantwortung in Denkendorf übernehmen und für ein gutes Miteinander sorgen.

Deshalb am 26. Mai 2019 - Ihre Stimmen für die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU.

Schenken Sie auch den Kreistagskandidaten Peter Nester und Andreas Allmendinger Ihr Vertrauen.